CUWI 2019

„In der Rehabiliation haben wir gelernt, dass niemand seinen Weg alleine gehen kann sondern viele Hände die sich reichen notwendig sind.“

Dr. Castillo Moralis

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
in diesem Sinne möchten wir mit der CUWI dazu beitragen, dass in der außerklinischen Intensivpflege die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt wird und das Verständnis für den Anderen wächst. Nicht nur die therapeutischen Disziplinen müssen Hand in Hand arbeiten, die Verzahnung mit der Pflege ist eine essentieller Baustein zum Wohle des Patienten.
Der Besuch der CUWI, CNI Workshop Tage für außerklinische Intensivpflege, bietet umfangreiche und aktuelle fachliche Informationen – verständlich vermittelt, mit vielen praktischen Übungsmöglichkeiten – die Themen orientieren sich an den Erfordernissen der außerklinischen Patientenversorgung.
 

7. WORKSHOPTAGE
Neu-ULm
12. + 13. APRIL 2019

Gezielte Fort- und Weiterbildung bieten: Praxisnahe Workshops, Diskussionsrunden, Medizin- und Fachforen, Firmen-Seminare und Fachausstellung.
Die Kombination aus dem intensiven Fachprogramm mit der exklusiven Fachausstellung machen die CUWI zum optimalen Forum zur Fortbildung, zum fachlichen Austausch und zur Information über aktuelle Branchenthemen für das gesamte Pflege- und Therapeutenteam.
Die „CUWI-Party“ am Freitag bietet die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.
Wir wünschen allen Teilnehmern einen eine erfolgreiche, motivierende und fröhliche CUWI.
Sven Kübler  —  1. Vorsitzender CNI e.V. 
Annika Becker  —  Tagungspräsidentin

STANDORT

Edwin-Scharff-Haus
Kultur- und Tagungszentrum
Silcherstraße 40 
89231 Neu-Ulm
www.esh.neu-ulm.de

PROGRAMM

Workshops

Herzstück der CUWI sind die praxisorientierten Workshops. Jeder Workshop wird vier Mal wiederholt, um ein effektives Arbeiten in kleinen Gruppen zu ermöglichen.

Notfallmanagement und Reanimation im außerklinischen Bereich unter Beatmung
Philipp Kugler, Krankenpfleger und Torsten Koch, Krankenpfleger
ABCDE-Schema – Den Notfall koordinieren
Besonderheiten der manuellen Beatmung beim Tracheotomierten
Atemwegsumleitung bei Tracheotomie

 
Trachealkanülenmanagement bei Kindern
Silvia Ferreira, Kinderkrankenschwester und Atmungstherapeutin
Welche sind die anatomischen Besonderheiten bei Kindern? Welche Auswirkungen hat die Tracheotomie? Gibt es die richtige Trachealkanüle? Auf was ist zu achten bei verschiedenen Cuff-Arten? Was tun bei Pflegeproblemen? Umgang mit dem Sprechventil
 
 
Therapeutische Ansätze zur Tonusregulation
Ralf Tersteegen, Physiotherapeut und Osteopath
– Neuromuskuläre Grundlagen
– Behandlungsprinzipien bei Hypertonus
– Therapeutische Konzepte und Techniken
 
Geräte-Parcour – Sicherer Umgang, Besonderheiten und Alarmmanagement
Leitung: Birgit Kartheininger, Krankenschwester
Gruppe A: Firma Breas und Firma Fisher & Paykel
Gruppe B: Firma ResMed und Philips
 
Die Ganzkörperwaschung als pflegerische Therapie
Christine Keller M.A.,Lehrerin für Pflegeberufe
Keine andere Tätigkeit ist so außergewöhnlich wichtig, komplex, individuell und intim wie die morgendliche Ganzkörperwaschung – und eröffnet so intensive Möglichkeiten des Kontakts und der pflegethera-peutischen Intervention. Der Workshop stellt verschiedene therapeutische Waschungen / Teilwaschungen vor, ihre Ziele und die Durchführung. Denn: Waschen mit therapeutischen Zielen kann nicht jeder!
Grundlagen der Tracheotomie – alltägliche Pflege und Materialkunde
Lisa Schumann, Atmungstherapeutin und exam. Krankenschwester
– Kanülenwechsel – Theorie und Praxis (Dummy)
 – Endotracheales Absaugen
– Arten von Trachealkanülen / Materialkunde
– Notfall

 
Bauchlagerung mit einer Prise LIN und Kinästhetik
Patrick Pommer, Atmungstherapeut
In diesem Workshop geht es um die Bauchlagerung als Mittel zur Sekretmobilisation und anderen Vorteilen, fern ab vom Haupteinsatz ARDS. Die ca. dreißigminütige Theorie wird Grundlagen, Studienlage/Leitlinie, kinästhetische Bewegung in die Bauchlage, Lagerung in Neutralstellung (LIN) in der Endposition, Kontraindikationen und Gefahren beinhalten. Danach wird ca. 30 Minuten praktisch geübt.
 
Experten-Workshop: Pneumologische, kardiologische und neurologische Fallbesprechungen
Harald Keifert, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, Atmungstherapeut
 
Mechanische Hustenassistenz bei Kindern – Umsetzung im Alltag
Silvia Ferreira, Kinderkrankenschwester und Atmungstherapeutin
Eine Vielzahl von neurologischen Erkrankungen führen zu einem insuffizienten Hustenstoß und somit zu wiederkehrenden Atemwegsinfekten. Der Einsatz des Hustenassistenten in Verbindung mit anderen atemtherapeutischen Maßnahmen unterstützt die Mukozillöre Clearance. Wie wird die Hustenkapazität diagnostiziert? Welche Ursachen und Folgen hat die Husteninsuffizienz? Wann wird die mechanische Hustenassistenz angewandt?  Wie sieht die optimale Therapei aus? Auf was ist zu achten? Was steht in der Leitlinie?
 
Dysphagie – Transdisziplinäres pflegetherapeutisches Arbeiten im Team
Annika Becker, Logopädin und Atmungstherapeutin mit Team

Foren

In den einstündigen Diskussions-, Medizin- und Fachforen besteht die Gelegenheit zum Austausch mit Experten aus Medizin und Pflege.

Transdisziplinäre Zusammenarbeit in der außerklinischen Intensivpflege
Annika Becker, Logopädin und Atmungstherapeutin
 
Konfliktkompetenz verbessern, Konflikte konstrutiv bewältigen
Christine Keller M.A., Lehrerin für Pflegeberufe
Konflikte bringen immer die Chance auf Weiterentwicklung, Beseitung von Missständen, Selbstreflexion, kreative Problemlösung – vorausgesetzt, die Konfliktpartner gehen wertschätzend und konstruktiv miteinander um. Meist leichter gesagt als getan. Der Vortrag nennt Ursachen und Chancen von Konflikten, Konfliktebenen und -entwicklung. Vor allem zeigt er Strategien und Techniken auf, das eigene Konfliktverhalten zu verbessern.
 
Querschnitt – Lebenserwartung und Komplikationsverläufe
Priv.-Doz. Dr. Sven Hirschfeld, leitender Arzt des Querschnittgelähmtenzentrum im BG Klinikum Hamburg
 
Hilfsmittel 4.0 – Rechtliches und Aktuelles
Sven Kübler, Vertriebsleiter und Prokurist Medigroba
 
Hygiene in außerklinischen Wohngemeinschaften
Sascha Utzeri, Hygienebeauftragter, staatl. Geprüfter Desinfektor 
– Grundlagen – WTPG (Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz – WTPG)
§ 4 Ambulant betreute Wohngemeinschaften
– Schutz vor Infektionen für Bewohner und Personal basierend auf der Einhaltung des Hygieneplans nach lfSG §36
– Aufbereitung von Händen, Flächen, Hilfsmitteln, Wäsche etc. inkl. Abfallentsorgung
– Besondere Maßnahmen bei bestimmten Infektionserregern

 
Problematische Tracheostoma
Patrick Pommer, Krankenpfleger und Atmungstherapeut
In diesem Vortrag werden Fallbeispiele besprochen, in denen das Tracheostoma alles andere als „reizlos und intakt“ ist oder die Therapie nicht nach Plan verläuft. Eine aktive Mitarbeit in Form von Fragen und Vorschlägen ist ausdrücklich erwünscht, bevor die Fälle mit Beispiel-Therapien aufgelöst werden.
 
Sekretmanagement bei Kindern
Dr. Kurt Wollinsky, ehemaliger Oberarzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am RKU

 

 
Muskeltonus / Tonusregulierende Maßnahmen 
Ralf Tersteegen, Physiotherapeut und Osteopath
– Neurophysiologische Grundlagen
– Normotonus und Dystonus
– Therapeutische Tonusregulation

 
Delegation in der außerklinischen Intensivpflege  
Dietmar Kirchberg LL.M., Diplom Pflegewirt (FH) 
Die Delegation ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegende ist gesetzlich nicht geregelt. Wann also, wie und unter welchen Voraussetzungen darf und kann eine solche Delegation in der außerklinischen Intensivpflege rechtssicher erfolgen? Und wer haftet, wenn tatsächlich etwas passiert? Antworten auf diese Fragen erhalten sie in diesem Forum.
 

 

Dekubitus – Herausforderung in der Pflege
Kerstin Eggert, Krankenschwester, Wundexpertin
– Einleitung und Überblick zum Thema
– Hilfsmittel in Erwägung ziehen
– Fallbeispiele aktiv besprechen

 
Sauerstoff-Langzeit-Therapie
Frank Hubert, Medizintechnik Fachberater Heimbeatmung
– Sauerstoff, Definition, kurzer Überblick über Vorkommen und Aufnahme im Körper
– Einsatzgebiete, Anwendung und Kriterien für Gabe von Langzeitsauerstoff (Leitlinie)
– Applikationsarten von Sauerstoff – Unterschied zur Beatmung
– Vorstellung der Geräte, Besonderheiten, Unterschiede GOT / LOT / COT
– Möglichkeit COX und Gasflasche zu bedienen, auszuprobieren

 

Live FEES – beim Schlucken live dabei
Ingo Schwarz-Gewallig, Logopäde und Atmungstherapeut
Die flexible endoskopische Evaluation des Schluckakts ist heute in Deutschland die wahrscheinlich am häufigsten eingesetzte Methode zur objektiven Beurteilung. Mithilfe der FEES werden die Effektivität und Sicherheit des Schluckakts beurteilt, geeignete Nahrungskonsistenzen bzw. Ernährungsformen festgelegt.
Die FEES dient also nicht nur diagnostischen Zwecken, sondern unterstützt  Pflegekräfte und Therapeuten bei der interdisziplinären Zusammenarbeit im Hinblick auf Kostaufbau, Trachealkanülenmanagement, Aspirationsprophylaxe und die Einhaltung therapeutischer Manöver.

 

Seminare

In den Hersteller-Seminaren bekommen Sie Fachinformationen aus erster Hand.

Alarmmanagement und Troubleshooting
Friedemann Ohnmacht, ResMed Germany
Zum Umgang mit Gerätealarmen und Fehlerbehebung steht zwar vieles in den Gebrauchsanleitungen von medizinischen Geräten. Dies kann jedoch nicht das eigene Lernen und Erlangen praktischer Erfahrung ersetzen. In einem Beispielparcour werden erlebte Situation aus dem Alltag geübt.
 
Astral Best Practice am Beispiel Mundstückbeatmung
Michael Zülz und Katja Prucker, ResMed Deutschland
 
Erfolgreiche Prävention mit Polyurethanschaumverbandstoff LIGASANO
Roman Bühler, Ligamed
– Einsatz zur Dekubitus- und Intertrigoprophylaxe sowie als Druckschutz und zur Positionierung von Intensivpflegepatienten
– Erfahrungsbericht aus 38 jähriger Anwendung in der Wundbehandlung, Prävention und Rezidivprophylaxe

Sekretmanagement mit dem Cough Assist E70 – Best Practice
Michael Disque, Philips Respironics
Was ist Sekretmanagement? Wie, wann und bei welchen Patienten den Hustenassistenten einsetzen?
Best Practice:
Hands on und praktische Übungen am Cough Assist E70
Tipps und Tricks zur Anwendung
Fallbesprechungen und praktische Anwendung

Welche Trachealkanüle für welchen Zweck
Michael Egenter, Intensivservice Wanninger
Das Seminar soll Aufbau, Funktionsweise, anatomische Lage der TK in der Trachea, verschiedenste Varianten und deren dementsprechende Funktionsweise und Nutzen darstellen, aber auch mögliche Komplikationen bei falscher Handhabung erläutern. Sonderkanülen und deren Nutzen werden auch vorgestellt.

 

Nasal highflow – Hype oder Segen?
Dennis Greiling, Fisher & Paykel
– Grundlagen der High Flow Therapie
– Aktuelle Studien
– praktisches Hands on High Flow

 

Sprechen unter Beatmung
Matthias Höver, Smiths Medical

Aus der Praxis, für die Praxis Pflegehilfsmittelparcour

Therapeuten und erfahrene Pflegekräfte erläutern die Grundlagen physiologischer Bewegungen und das rückenergonomische Arbeiten in Theorie und Praxis. Wie kann die körperliche Belastung für Pflegekräfte reduziert werden? Welche Hilfsmittel gibt es und wie werden diese professionell eingesetzt?
 Dauerausstellung und Praxis-Demonstrationen / Workshop
Freitag, 12. April 9.30 – 18.00 Uhr
Samstag, 13. April, 9.00 – 16.00 Uhr

Gewinnspiel - CUWI Quiz

Teilnahmekarten gibt es am CNI-Stand
Ziehung der Gewinner:
Samstag, 13 April
14:30 Uhr
am CNI-Stand
  1. Preis i-Pad
  2. Preis 2 x Dauerkarten CUWI 2019
  3. Preis Wertgutschein Fortbildung 100,- eines CNI-Netzwerkpartners